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Geschichte

Seit mittlerweile beinahe 63 Jahren steht Zell-Metall für technische Kunststoff-Halbzeuge höchster Qualität.

 

Die Geschichte des Unternehmens begann 1949, als Dr. Rudolf Klepsch sen. − ein vertriebener
Sudetendeutscher aus Aussig (CZ) − nach dem Zweiten Weltkrieg in Zell am See einen Neuanfang
wagte und die Bronzegießerei Brandstätter pachtete. Damals war das Kerngeschäft der Firma Zell-Metall
die Produktion von Halbzeugen aus Bronze.

Als Dr. Rudolf Klepsch 1951 in die Niederlande reiste, lernte er das neue Material Polyamid kennen
und erkannte sofort, dass dieses in Zukunft Bronze und anderen Nichteisenmetallen Konkurrenz
machen würde. Daher begann Zell-Metall 1955 als zweites Unternehmen in Kontinentaleuropa mit
der Extrusion und dem Spritzguss von Polyamid. Fünf Jahre später erfolgte die Verlegung des
Unternehmens an den heutigen Standort Kaprun. Seitdem wurde das Produktportfolio stetig erweitert,
beispielsweise um POM 1964, PET zehn Jahre später und PEEK 2001. Mehrere bahnbrechende Innovationen,
wie das erste funktionsfähige ölgefüllte Gusspolyamid (1974) oder die ersten nanopartikel-gefüllten
POM- und Polyamid-Halbzeuge stammen aus dem Hause Zell-Metall.

Das ursprüngliche Kerngeschäft, die Produktion von Bronzehalbzeugen, wurde im Laufe der Zeit immer
nebensächlicher und schließlich 1986 gänzlich aufgegeben. Auch die Spritzguss-Abteilung wurde im
Jahre 1989 ausgelagert Daraus entstand später unser Schwesterunternehmen Seletec, heute in
Uttendorf beheimatet.

Nachhaltiges Wachstum führte zur Gründung zahlreicher Auslandsniederlassungen. 1960 entstand mit
der Firma Tecnoplast in Süditalien der zweite Produktionsstandort der Firma Zell-Metall. Ende 2012 konnte
unsere Tochterfirma ZL Engineering Plastics in Lenexa, Kansas (USA) unseren bislang neuesten
Produktionsstandort in Betrieb nehmen. Weitere Niederlassungen und Logistikzentren befinden sich in Lyon,
Zagreb und Los Angeles.

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